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Requiem für Monsignore Martin Salowski

Unter großer Anteilnahme von rund 1000 Trauergästen ist am 3. Mai in Crostwitz (Kreis Bautzen) unser lieber Freund Monsignore Martin Salowski auf dem Friedhof an der Pfarrkirche der sorbischen Gemeinde beigesetzt worden.

In einem Requiem wurde seiner gedacht. Der Bischof des Bistums Dresden Meißen, Joachim Reinelt, würdigte vor allem das Schaffen Salowskis für die sorbische Gemeinschaft. So wirkte er maßgeblich an der Übersetzung zahlreicher religiöser und liturgischer Bücher für die sorbischen Katholiken mit.

Im Namen des EXIL-P.E:N. legte Präsdiumsmitglied Marina Michel einen Kranz nieder. Sie wurde begleitet vom unserer Freundin Róza Domascyna, Schriftstellerin aus Bautzen sowie unserem Freund Benedikt Dyrlich, Chefredakteur der sorbischen Abendzeitung Serbske Nowiny.

Kondolenzschreiben des Präsidenten >>>

 

Martin Salowski (8.06.1932 – 26.04.2010)

Monsignore Martin Salowski, Hejnice, 2005. Foto: Manfred Wolff

Monsignore Martin Salowski ist am 26. April 2010, wenige Wochen vor Vollendung seines 78. Lebensjahres, nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Mit ihm verliert der Exil-P.E.N.-Club einen lieben Freund und Kämpfer für die Menschenrechte. Während des kommunistischen Regimes in der ČSSR hat Martin Salowski vielen in Not geratenen katholischen Kirchgemeinden geholfen und war sowohl mit dem damaligen Prager Erzbischof František Kardinal Tomašek als auch mit dessen Nachfolger Miloslav Kardinal Vlk freundschaftlich verbunden. Bereits in den 1970er Jahren konnte er den damaligen Karol Kardinal Wojtyla im sorbischen Crostwitz begrüßen, der ihn als Papst Johannes Paul II. mehrfach einlud, mit ihm in Rom und Tschenstochau, gemeinsam Messen zu lesen. Als aktives Mitglied im Internationalen P.E.N. hielt er im Herbst 2005 in Hejnice einen wissenschaftlichen Vortrag über die sorbisch-tschechischen Beziehungen, in dem er selbst Fachleuten viele neue Erkenntnisse vermittelte. Seine Bücher haben nicht nur in Deutschland, sondern auch in Tschechien, Polen, der Slowakei sowie in Slowenien und Kroatien Beachtung gefunden.

Hans Lindemann

Nachruf Bistum Dresden-Meißen >>>


21.-24.10.2010, Brno (Brünn), CZ
Tagung des Exil-P.E.N.:
"Deutsche, Tschechen und Slowaken im Exil. Politiker und Schriftsteller als ihre Helfer (1933-1989)"

In Zusammenarbeit mit dem Tschechischen P.E.N.-Zentrum
und dem Magistrat der Stadt Brünn

Vorläufiges Programm (download doc.-Datei) >>>

Bilder von der Buchpräsentation "Zuhause nur im Wort", 24.03.2010, Literaturhaus Berlin  >>>

Mittwoch, 24.03.2010, 18:30 Uhr
Literaturhaus Berlin (Kaminzimmer)

Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident
 der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
und Prof. Dr. Wolfgang Schlott, Präsident des Exil-P.E.N.

laden ein zur Vorstellung unserer Anthologie

ZUHAUSE NUR IM WORT

Einladung (pdf) >>>

Antwortfax (doc) >>>

Dienstag, 23.03.2010, 19:00-22:00 Uhr
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Berlin

Frühlingsfest der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Einladung (pdf) >>>

Antwortfax (pdf) >>>
  

Freitag, 12.03.2010, 19:00 Uhr
Galerie in der Heilandskirche
Thusnelda-Allee 1, 10555 Berlin-Moabit

Ausstellungseröffnung
Shahla Aghapour: "Fenster der Begegnungen". 
Malerei und Skulptur
 

Einladung >>>

Protestbrief des Exil-P.E.N. 
an den kubanischen Botschafter (doc) >>>

Urszula Usakowska-Wolff schreibt über Artur Becker
in Twoja Gazeta Berlin >>> 

Urszula Usakowska-Wolff wurde zur Teilnahme am Lyrikfestival "Le Printemps des Poètes 10" in Berlin (08.-21.03.2010) eingeladen: Sie wird die multimediale Version einiger ihrer Gedichte aus dem Band "Perverse Verse" in der Galerie TheAbsenceOfArt vorführen.

Auch in diesem Jahr nimmt der Pop Verlag Ludwigsburg an der Leipziger Buchmesse (18.-21.03.2010) teil und präsentiert Neuerscheinungen seiner Autorinnen und Autoren, zu denen einige Mitglieder des Exil-P.E.N.:  Shahla Aghapour, Urszula Usakowska-Wolff und Horst Samson gehören, deren Lesungen sowie die Vorstellung der Anthologie "Zuhause nur im Wort" geplant sind. Über Termine und Orte werden wir Sie/Euch bald ausführlich informieren.

Am 11.02.2010, 15:30 Uhr, Residenz des Botschafters der Republik Polen in Deutschland, Berlin:  Urszula Usakowska-Wolff liest aus ihrem Gedichtband "Perverse Verse", Pop Verlag 2009.

György Dalos erhält am 17. März den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2010. >>>

Jan Faktor wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2010 in der Kategorie Belletristik nominiert. >>>

Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller setzt sich dafür ein, dass der inhaftierte chinesische Menschenrechtler Liu Xiaobo den Friedensnobelpreis erhält. >>>

Shahla Aghapour: Oliver Twist in Teheran. Gedichte. Pop Verlag 2010

Shahla Aghapour

"Oliver Twist in Teheran"

Gedichte

Mit einem Nachwort von Dr. Olav Münzberg / Dr. Ulrike Vogt

ISBN: 978-3-937139-98-2
Preis: 13,90 Euro

Website von Shahla Aghapour 

Horst Samson: Und wenn du willst, vergiss. Gedichte. Pop Verlag 2010

Horst Samson

"Und wenn du willst, vergiss"

Gedichte

Mit einem Nachwort von Andreas Saurer

POP Verlag  2010
ISBN: 978-3-937139-92-0
Preis: 14,90 Euro

Website von Horst Samson

Becker bloggt aus Berlin

Artur Becker im Hotel Bleibtreu, Berlin, 11.01.2010.  Foto © Urszula Usakowska-Wolff

Artur Becker im Hotel Bleibtreu, Berlin, 11.01.2010.
 Foto © Urszula Usakowska-Wolff

Im September 2009 initiierte das Internationale Literaturfestival Berlin zusammen mit dem Hotel Bleibtreu in der Nähe des Kurfürstendamms das Projekt "Literaturraum im Bleibtreu Berlin“, wohin namhafte Autorinnen und Autoren aus aller Welt eingeladen werden, die dort vier bis sechs Wochen verbringen. In dieser Zeit halten sie ihre Eindrücke aus der deutschen Hauptstadt im Blog literaturraum.de fest. Seit dem 5. Januar 2010 wohnt und arbeitet im Hotel Bleibtreu der bekannte und mehrmals ausgezeichnete Schriftsteller Artur Becker, 1968 in der ermländischen Stadt Bartoszyce in Polen geboren. 1985 siedelte er nach Verden an der Aller (Niedersachsen) um, wo er auch heute wohnt. Deutsch lernte er erst als Siebzehnjähriger. Seit 1989 schreibt er auf Deutsch. Artur Becker veröffentlichte bis jetzt elf Bücher: Lyrikbände, Erzählungen und Romane, sein letztes Buch heiß "Ein Kiosk mit elf Millionen Nächten". Es ist ein großer Gedichtband, der Ende 2009 im Bremer Stint Verlag erschien. Zu dem Buch gibt es auch eine CD, auf der Becker einen Teil seiner Gedichte zur Musik der Jazzgruppe "Les Rabiates" rezitiert: ein sehr gelungenes Unternehmen. Im Herbst dieses Jahres wird sein neuer Roman "Der Lippenstift meiner Mutter" im weissbooks Verlag erscheinen. 2009 wurde Artur Becker mit dem renommierten Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet, mit dem deutschsprachige Autoren geehrt werden, deren Muttersprache kein Deutsch ist. Im Berliner Literaturraum Bleibtreu wird sich Artur Becker bis zum 31. Januar 2010 aufhalten, kurz vor seiner Abreise ist dort seine Lesung geplant.

Text © Urszula Usakowska-Wolff

Literaturraum im Hotel Bleibtreu Berlin >>>

Artur Beckers Website >>>

Stint Verlag >>>

Les Rabiates >>>

weissbooks >>>

Artur Becker im Büchermarkt am 25.12.2009 >>>

Artur Becker: "Ein Kiosk mit elf Millionen Nächten". Stint Verlag Bremen 2009

Artur Becker: "Ein Kiosk mit elf Millionen Nächten". CD, Fuego (JARO Medien), 2009

Artur Becker
Ein Kiosk mit elf Millionen Nächten
Gedichte
STINT
256 Seiten, Englisch Broschur
€ 18,90 (D)
ISBN 978-3-928346-25-2.

Les Rabiates & Artur Becker
Ein Kiosk mit elf Millionen Nächten
CD
Fuego (JARO Medien)
€ 18,99 (D)
ISBN 978-3-928346-26-9

Im Aletheia Verlag St. Petersburg ist Anfang 2010 der neue Roman von Vadim Fadin: "Schnee zu verkaufen im Süden" erschienen. 

Freiheit für Liu Xiaobo!

Das Zentrum der Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder im Internationalen P.E.N. (Exil-P.E.N.) verurteilt die Bestrafung des Präsidenten des chinesischen P.E.N Liu Xiaobo durch ein Gericht in Peking. Nicht nur, dass das Strafmaß unverhältnismäßig ist, das Verfahren und das Urteil sind unrechtmäßig nach den Grundsätzen des internationalen Völkerrechts und der Menschenrechte, die China als Mitglied der Vereinten Nationen anerkannt hat. Die chinesische Regierung beschädigt mit dem Vorgehen gegen unseren Freund Liu Xiaobo das Ansehen der großen chinesischen Kultur und führt die verbrecherische Politik fort, die mit den Grausamkeiten auf dem Tiananmen-Platz 1989 ihren Höhepunkt gefunden hatte.

Wir fordern die Bundesregierung und die Europäische Union auf, bei allen Gesprächen und Verhandlungen mit der chinesischen Regierung auf die Freilassung Liu Xiaobos zu bestehen. Wir bitten alle Vereinigungen von Künstlern und Schriftstellern, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihre Solidarität mit Liu Xiaobo öffentlich auszudrücken und seine Arbeit für die Verwirklichung der Menschenrechte in China zu unterstützen.

Urszula Usakowska-Wolff
Vizepräsidentin des Exil-P.E.N.

Berlin, den 26.12.2009

Urszula Usakowska-Wolff
liest aus ihrem Lyrikband "Perverse Verse"
am 16.12.2009, 19:00 Uhr,
Galerie TheAbsenceofArt
Osloer Straße 105
13359 Berlin

Urszula Usakowska-Wolff

Perverse Verse

Pop Verlag (Prima Verba), 2009

82 Seiten, Brosch.,

ISBN: 978-3-937139-86-9

Preis: 12,90 Euro

Pressemitteilung "Perverse Verse" (pdf) >>>

Pressemitteilung "Perverse Verse" (doc) >>>

Am 25. November 2009 stellte unser Ehrenmitglied Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, zusammen mit Frau Dr. Elisabeth Knab, Hauptdirektorin des Ungarndeutschen Bildungszentrums und stellv. Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, in der Botschaft der Republik Ungarn in Berlin die Anthologie "Seitensprünge – Literatur aus deutschsprachigen Minderheiten in Europa" vor. Die Veranstaltung wurde vom ostbelgischen Schriftsteller Freddy Derwahl moderiert. Es lasen Angela Korb und Stefan Valentin, beide aus Ungarn sowie Dietmar Sous aus Belgien. Anschließend lud Dr. Sándor Peisch, Botschafter der Republik Ungarn in Deutschland, zu einem Empfang ein.

Мина Полянская

Флорентийские ночи в Берлине. Цветаева, лето 1922

Издательства: Голос-Пресс, Геликон, 2009 г.
Твердый переплет, 208 стр.
ISBN   978-5-7117-0547-5
Тираж: 3000 экз.

Мина Полянская

Foxtrot белого рыцаря. Андрей Белый в Берлине

Издательство: Деметра, 2009 г.
Твердый переплет, 192 стр.
ISBN   978-5-94459-023-7
Тираж: 2000 экз.


Leonid Berdychevskij:

 „Auserwählte Übersetzungen“
aus deutscher, englischer, französischer, polnischer und jüdischer Poesie

Verlag Duch i Litera, Kiev, 2009

 

Seitensprünge

Literatur aus deutschsprachigen Minderheiten in Europa

Hrsg. von Manfred Peters

Folioverlag Wien, 2009

ISBN 978-3-85256-476-0

Preis: 22,50 Euro

 

Protestresolution gegen die Berufung des Justizministers Volkmar Schöneburg ins Regierungskabinett des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (Brandenburg) >>>

Robert Şerban

Heimkino, bei mir

Gedichte

Aus dem Rumänischen von Hellmut Seiler

Pop Verlag, 2009

ISBN 978-3-937139-70-8

Preis: 14,50 Euro. 

Hellmut Seiler über Herta Müller in der SbZ >>>

Urszula Usakowska-Wolff, Vizepräsidentin des Exil-P.E.N. hielt am 28. Oktober 2009 im Nationalmuseum Stettin den Vortrag "Berlin - neue Kulturmetropole? Die Kunstszene in der deutschen Hauptstadt" 

Unser Mitglied Raisa Schillimat wurde im Oktober 2009 als beste Teilnehmerin beim internationalen Festival "Das literarische Wien 2009" in der Sparte Kritik ausgezeichnet.

Protokoll
 der Mitgliederversammlung am 22.10.2009 in Dresden >>>

Unserem Mitglied František Šedivý (* 1927), dem tschechischen Schriftsteller und antikommunistischen Widerstandskämpfer, 1952 zu zwölf Jahren Haft verurteilt, wurde Ende Oktober 2009 vom Präsidenten der Tschechischen Republik Václav Klaus der Orden Tomáš Garyk Masaryk 2. Klasse verliehen.

Friedliche Revolution und "Weg der Erinnerung":
Exil-P.E.N. deutschsprachiger Länder tagt in Dresden

"Die Friedliche Revolution in Mittel- und Osteuropa – Gemeinsamkeiten und Unterschiede" ist das Thema einer Podiumsdiskussion, die am Donnerstagabend (22.10.09) in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden stattfindet. Für Polen wird die Vizepräsidentin des Exil-P.E.N. und Schriftstellerin Urszula Usakowska-Wolff sprechen, für Ungarn der Publizist Dr. Istvan Rudolf Romhanyi (Exil-P.E.N.-Präsidium) und für die ehemalige ČSSR, Botschafter a. D. František Černy.

Die ehemalige DDR wird vertreten durch Tobias Hollitzer, Leiter der Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke, Leipzig und die Historikerin Dr. Nancy Aris aus Dresden. Für Rumänien spricht Claudiu M. Florian. Diplomat und Schriftsteller. Die Moderation übernimmt der Historiker Dr. Konstantin Herrmann aus Dresden.

Mitveranstalter sind der Internationale P.E.N. - Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder (Exil-P.E.N. e. V), und der Sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR.

Der Exil-P.E.N. hält seine Herbsttagung vom 22. bis 24. Oktober in Dresden ab, die gemeinsam mit dem Tschechischen P.E.N. gestaltet wird. Neben Schriftstellern und Publizisten aus fünf Ländern nehmen auch Schüler des Šalda-Gymnasiums aus Liberec (Reichenberg) daran teil. Sie sind bereits am Donnerstagnachmittag dabei, wenn es darum geht, einen "Weg der Erinnerung" an der sächsisch-tschechischen Grenze anzulegen.

Damit soll die Erinnerung daran wach gehalten werden, dass zwischen 1933 und 1938/39 viele Verfolgte des Naziregimes Zuflucht und Hilfe in der Tschechoslowakei gefunden haben. Zweisprachige Gedenktafeln, Gedenksteine und Denkmäler sollen an die Helfer erinnern, die die Flucht der Verfolgten ermöglichten und oft selbst von der SS verhaftet wurden. Diesseits und jenseits der Grenzen fehlen oft bis heut Hinweise, dass sich dort Konzentrations- oder Zwangsarbeitslager des Hitlerregimes befunden haben.

Vorbild für einen solchen "Weg der Erinnerung" ist der bereits zwischen Deutschland und Frankreich bestehende "Chemin de la memoire et des droits de l´homme", der mit Mitteln aus dem Kulturfonds der EU gestaltet wurde.

Am Freitag steht unter anderem ein Besuch der Ausstellung über die Friedliche Revolution in der DDR im Stadtmuseum Dresden auf dem Programm. Am Freitagabend lesen die tschechischen Schriftsteller Ivan Binar und Josef Hruby aus ihren Werken im Kraszewski-Museum.

Diese Veranstaltungen werden unterstützt vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung.

Programm:

Donnerstag, 22. Oktober

14.30 Uhr, Bildungszentrum Haus des Handwerks, Am Lagerplatz 8, Diskussion zur Anlegung eines "Weges der Erinnerung" an der sächsisch-tschechischen Grenze

20 Uhr, Podiumsdiskussion in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Schützenhofstr. 36, Dresden

Freitag, 23. Oktober

20 Uhr, Lesung tschechischer Autoren im Kraszewski-Museum Dresden

Der polnische Film

in

Polen-Analysen Nr. 59, 20.10. 2009 >>>

Inhalt

Analyse:
Unter Zugzwang: Der polnische Spielfilm heute
Wolfgang Schlott, Bremen

Dokumentation:
Eine Auswahl von Institutionen der Filmbranche
Eine Auswahl von Filmfestivals in Polen

Tabellen und Grafiken zum Text:
Statistiken zum polnischen Kino 1985-2008

Chronik:
Vom 06. Oktober bis zum 19. Oktober 2009

12.10.2009, 17.05 Uhr, SWR2 Forum, SWR2

Mehrfach heimatlos:
Herta Müller und die rumäniendeutsche Literatur

Es diskutieren:
Helmut Frauendorfer, freier Journalist, Leipzig
Martin Rill, Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm
Horst Samson, Generalsekretär des EXIL-PEN für deutschsprachige Länder, ehemals Redakteur der "Neuen Banater Zeitung"
Moderation: Dietrich Brants

 

Von Sprache zu Sprache. Ein Abend mit
 Artur Becker und Michael Mertes
30.09.2009 19:00
Im Rahmen der Literaturreihe „Worte aus dem Westen“

Ort: Schwarzkopf-Stiftung
Sophienstr. 28-29
10178 Berlin-Mitte

Mehr dazu >>>

Unser Mitglied Zbyněk Čeřovský im Radio Praha >>>

Jüdische Autorin ausgezeichnet

Irina Raschkowskaja, seit 1996 in Dortmund lebende jüdische Schriftstellerin russischer Herkunft, ist beim Internationalen Literaturfestival in Koktebel auf der Halbinsel Krim als beste Teilnehmerin der Sparte "Kritik" ausgezeichnet worden. Sie gewann den Wettbewerb der Literaten mit einem Essay über Leben und Werk des Dichters Gleb Zwel (Oleg Judaev).

Das jetzt zum 7. Mal veranstaltete Festival ist dem russischen Dichter Maximilian Woloschin (1877-1932) gewidmet, der in Koktebel lebte und als einer der bedeutendsten Dichter des "Silbernen Zeitalters" der russischen Lyrik gilt. Die Teilnehmer kamen aus Russland, Weißrussland und der Ukraine, aber auch vielen Ländern Westeuropas und aus den USA.

Das Treffen der Schriftsteller wird von einem eigenen Komitee sowie großen literarischen Zeitschriften des russischen Sprachraums veranstaltet und in jedem Jahr mit einem Wettbewerb in verschiedenen Kategorien verbunden.

Irina Raschkowskaja ist Mitglied des Verbandes russischer Schriftsteller und des Internationalen PEN-Clubs der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder. Sie hat vier Lyrikbände veröffentlicht und schreibt darüber hinaus Essays, Dramen und Prosatexte. Der Lyriker Gleb Zwel kam einige Jahre vor ihr nach Dortmund und ist hier im Jahr 2006 verstorben und auf dem Jüdischen Friedhof beerdigt.

© Klaus Commer, Agentur Lucas

20.09.2009

Deutschlandfunk, 14.08.2009, 19:15-20:00 Uhr,
Das Kulturgespräch: "Das letzte große Gedenken -
Zum 70. Jahrestag des Überfalls auf Polen"

Gesprächsteilnehmer:

Urszula Usakowska-Wolff, Vizepräsidentin des Exil-P.E.N.;
Artur Becker, Schriftsteller, Stefanie Peter, Lehrbeauftragte am Osteuropa-Institut der FU Berlin; Klaus Ziemer, ehemaliger Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau.

Moderation: Dr. Norbert Seitz

Podcast>>> (mp3)

Rumänische Auszeichnung für unser Mitglied
Hans Bergel >>>


"Zuhause nur im Wort" im Literaturhaus Bremen >>>

Wir teilen die Position des P.E.N-Zentrum Deutschland, dass in Folge der weltweiten Verbreitung und Nutzung der Bibliotheksbestände aufgrund der von Google Inc. gescannten und digitalisierten Texte eine Verletzung des deutschen Urheberrechtes erfolgt, gegen die auch der Exil-P.E.N. Deutschsprachiger Länder in Protestschreiben an das deutsche Justizministerium und den Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments vorgehen wird.  Wir solidarisieren uns mit dem P.E.N.-Zentrum Deutschland unter Verweis darauf, dass es auch uns um die Wahrung von Würde und Motivation schöpferisch tätiger Wissenschaftler und Schriftsteller geht.

Prof. Dr. Wolfgang Schlott

7.08.2009

Iran - Rufe nach Freiheit
Solidarität mit den Reformern im Iran

"Der Skorpion International - Das Onlinemagazin für Literatur und Gesellschaft" schickte uns seine Sonderausgabe Nr. 3/2009, in der er die Aktion der seit über 20 Jahren in Berlin lebenden Autorin, Malerin, Bildhauerin, Performancekünstlerin, Mitglied des iranischen Exil-P.E.N. Shahla Aghapour unterstützt, die sich dort mit einem Aufruf und zwei Gedichten an die Öffentlichkeit wendet.    

Mehr dazu im Skorpion (PDF) >>>

Shahla Aghapours Website >>>

ZUHAUSE NUR IM WORT. Eine Anthologie der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger Länder. POP VERLAG, 2009

 

ZUHAUSE NUR IM WORT
Eine Anthologie der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger Länder

Mit einem Vorwort von
Wolfgang Schlott
Herausgegeben vom Exil-P.E.N.

POP VERLAG, 2009, 266 Seiten, Brosch., € 15,00, ISBN 978-3-937139-64-7

Presseinformation doc-Datei >>>

 

Herbsttagung 2009

Vom 21. bis 24. Oktober 2009 findet in Dresden unsere gemeinsame Tagung mit dem Tschechischen P.E.N.-Zentrum statt. 

Übernachtung wieder im Gästehaus der Sächsischen Handwerkskammer.

Am 22. Oktober (vormittags) halten wir die laut Satzung fällige Mitgliederversammlung ab, zu der alle Mitglieder bereits heute eingeladen sind – ein genaues Programm wird in einer späteren Rundmail verschickt. Am Nachmittag ist eine Beratung über das Konzept der Anlegung eines "Weges der Erinnerung und der Menschenrechte" entlang der sächsisch-tschechischen Grenze nach dem Vorbild des bereits bestehenden Weges der Erinnerung und der Menschenrechte entlang der deutsch-französischen Grenze vorgesehen (das Projekt wurde von der EU gefördert). In Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung findet am Abend eine Podiumsdiskussion über die friedlichen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa vor 20 Jahren statt.

Am 23. Oktober besuchen wir im Dresdner Stadtmuseum eine Ausstellung über die friedliche Revolution in der DDR und unternehmen mit einem 130 Jahre alten Raddampfer eine kurze Schiffsfahrt auf der Elbe. Schließlich werden im Kraszewski-Museum Ivan Binar und Josef Hruby aus ihren Werken lesen. Unsere Anthologie wird auch vorgestellt.
Am 24. Oktober erfolgt nach dem Frühstück die Abreise.

Persönliche Einladungen und ein detailliertes Programm unserer Jahreshauptversammlung werden in der ersten Septemberhälfte versandt.

Neuerscheinungen unserer Mitglieder:

Ota Filip: "Sąsiedzi i ci inni". Przekład Jan Stachowski. Oficyna Wydawnicza ATUT, Wrocław. 252 S.

Ingmar Brantsch: Ich war kein Dissident. POP Verlag, 2009

MATRIX - Zeitschrift für Literatur und Kunst, Nr. 1/2009 >>>

György Dalos: Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa. C.H.Beck, 2009.

Mehr Bücher von György Dalos >>>

Helmut S. Ruppert: Eingegangen in die ewigen Jagdgründe. Die Todesanzeige als Abbild der Zeit.
Echter Verlag GmbH, Würzburg

Leseprobe >>>

Mehr Bücher von Helmuth S. Ruppert >>>

Städtebilder: Bremen - Danzig - Riga
Hrsg. von Inge Buck, Birgid Hanke, Wolfgang Schlott
edition lumiere, Bremen, 2008

Wolfgang Schlott
Dorothea Tarach:
Galaktisches Gewitter - Burza Galaktyczna
Polnord-Oskar, Gdańsk 2008


Jan Goczoł: Die abgewandte Seite des Mondes. Gedichte 1964-2007. Aus dem Deutschen von Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff und mit einem Nachwort von Urszula Usakowska-Wolff. Pop Verlag Ludwigsburg, 2008.

Mehr Bücher von Urszula Usakowska-Wolff >>>

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